ANImum CApere lat. Mut fassen




Am 30. August 2013 hat die Patienteninitiative Hameln-Pyrmont aufrecht und mit Stolz ihre Aktivitäten eingestellt. Meinungslos ist sie weiterhin nicht. Die Positionen sind bekannt. Es ist alles gesagt. Andere Entscheidungsträger sind gefragt. Weiteres finden Sie hier


Patienteninitiative Hameln-Pyrmont

 
Eine  wohnortnahe Behandlung über Früherkennung, Diagnose,  Therapie und auch in der Nachsorge bei Brustkrebs war bisher
an den Ambulanzen des Brustzentrum Hameln sowie durch niedergelassene Mediziner in Arztpraxen unkompliziert möglich. Die Betroffenen konnten frei wählen.

Die übergreifende Zusammenarbeit hatte Vorbildcharakter. Trotzdem Hameln keine Großstadt ist, wurden Patienten mit hoher Qualität und nach ihren individuellen Wünschen behandelt.

Das Brustzentrum war eines der ersten bundesweit, das durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert wurde und nach wie vor ist. Die Brustambulanz und die Gynäkologisch-Onkologische Ambulanz arbeiten seit Jahrzenten auf hohem fachlichen Niveau. Das Brustzentrum hatte sich daher zu einer überregional anerkannten Anlaufstelle in Sachen Brustkrebs entwickelt. 

Dieses hat sich durch unterschiedlichste Einflussfaktoren geändert. Die gegen den Patientenwillen getroffenen Entscheidungen sind paradoxer Weise durch die aktuelle Gesetzgebung gedeckt.

Die Patienteninitiative setzt sich ein für
  • eine freie Arztwahl für Kassenpatienten - unabhängig davon, ob der Arzt des Vertrauens an einer Klinik oder in eigener Praxis tätig ist
  • den uneingeschränkten Zugang zu spezialisierten Ärzten
  • eine Gesetzgebung, die Versorgungsqualität auch für Kassenpatienten sichert und Patientenrechte respektiert

Die Patienteninitiative appelliert

  •  an die Verantwortlichen vor Ort, trotz der geänderten Vorgaben  zeitnah an Lösungen zu arbeiten, die das Brustzentrum erhalten!
  • an die Verantwortlichen auf Landesebene den Einfluss auf die Bundespolitik zu nutzen und Gespräche insbesondere mit den Kassenärztlichen Vereinigungen zu führen
  • an die Verantwortlichen auf Bundesebene die überfälligen Gesetzesänderungen zu realisieren. Es darf nicht sein, dass durch unterschiedliche politische Einstellungen und die immerwährenden Widersprüche der Interessenverbände der Patient schlicht auf der Strecke bleibt!

Aktionen

Die Patienteninitiative hat Unterschriften gesammelt.
Rund   15.000 Unterschriften von Menschen kamen zusammen, die die Ziele der Patienteninitiative unterstützen. Die Listen wurden der niedersächsischen Sozialministerin übergeben - ohne Effekt. Darüber hinaus gab es zahlreiche weitere Aktivitäten der Patienteninitiative:

Eine Übersicht finden Sie hier

rundblick Nord-Report 157/2013: Patienteninitiative gibt Kampf um Brustkrebszentrum auf, mehr hier
Ärzte-Zeitung: Heftiger Streit um ambulante Chemotherapie vom 24.1.2011
rundblick Nord-Report 156/2011: Spielball des Systems



Die Patienteninitiative erreichen Sie weiterhin über

Gisela Hölscher
Telefon: 05154-644
Mail: patienteninitiative@t-online.de